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Wenn in Split zu Besuch, sollten Sie unbedingt den Diokletianpalast besuchen!

Wenn in Split zu Besuch, sollten Sie unbedingt den Diokletianpalast besuchen!

Einst ein Palast, heute eine Stadt

Wenn Sie von einem Urlaub träumen, in dem sich uralte und moderne Zeit begegnen, könnte Split die ideale Wahl für Sie sein. In unseren Ferienhäusern mit Pool in Split werden Sie all den zeitgenössischen Luxus haben, aber gleichzeitig in der Nähe des größten lebenden Denkmals in Kroatien sein.

An der dalmatinischen Küste der schönen Adria liegt die zweitgrößte Stadt Kroatiens - die historische Stadt Split. Im Zentrum der Altstadt befindet sich eines der ältesten und wertvollsten kroatischen Denkmäler: der Diokletianpalast.

Der Palast wurde für den römischen Kaiser Diokletian zwischen 295 und 305 erbaut, nur sechs Kilometer von Salona - der Hauptstadt der römischen Provinz Dalmatien und dem angeblichen Geburtsort des Kaisers. Nach wessen Idee der Palast gebaut wurde, ist uns nicht bekannt, aber eingravierte griechische Namen und Buchstaben deuten darauf hin, dass Diokletian Handwerksmeister aus dem Osten mitbrachte, um den Palast zu erbauen. Der Kalkstein und Marmor kamen von der Insel Brac, der Tuff aus nahegelegenen Flüssen, während dekorative Details wie Sphinxe und Skulpturen aus Ägypten, Italien und Griechenland importiert wurden.
Die Backsteine für den Palast wurden in Arbeitshäusern in der Nähe von Salona hergestellt.

lick auf den zentralen Platz im Diokletianpalast in Split Dalmatien

Der Palast diente als Sommerresidenz des Kaisers, aber die massiven, befestigten Mauern und die unregelmäßige rechteckige Form geben den Eindruck, es handle sich um eine römisches Militärlager. Die Mauern sind ca. 216x175-181m groß mit vier Eingängen und massiven Türmen an jeder Ecke. Die beiden Hauptstraßen Cardo und Decumanus kreuzten sich in der Mitte des Palastes.

An allen vier Enden der Straßen befanden sich Eingänge, bzw. Tore: Im Norden das Goldene Tor (Porta Aurea), das auch der Haupteingang zum Palast war, im Osten das Silberne Tor (Porta Argenta), im Westen das Eiserne Tor (Porta Ferrea) und im Süden das Bronzene Tor (Porta Aenea), das zum Meer führte. Die drei Eingangstore, die nicht zum Meer führten, waren mit zwei achteckigen Abwehrtürmen befestigt, und ihre Mauern mit noch zwei zusätzlichen Abwehrtürmen. Das ergibt insgesamt 16 Türme.

Der untere Teil der Mauern war massiv und einfach, ohne jegliche Öffnungen, während der obere Teil der Mauern mit großen Bogenfenstern ausgestattet war und mit einem Säulengang an der Südmauer. Der Stil und Funktion des südlichen Tors unterschied sich von den anderen drei. Der Stil ist schlicht und einfach und dieses Tor führte direkt zum Meer.
Es wird angenommen, dass Porta Aenea ursprünglich als privater Zugang des Kaisers zum Meer dienen sollte und sollte die Möglichkeit einer Flucht durch das Meer im Falle eines Angriffs auf den Palast vom Festland sicherstellen. Das Tor war vielleicht sogar als Diensteingang gedacht. Bis auf die Westmauer sind die Außenmauern des Palastes bis heute weitgehend erhalten. Eine gute Befestigung war in der Tat notwendig wegen der Gefahr eines Barbarenangriffs aus dem Norden.

Die Straße Decumanus verband das östliche und westliche Tor und teilte den Palast in zwei Hälften: Im nördlichen Teil befanden sich Gebäude für die kaiserliche Wache - für das Militär, Diener und Lager und den luxuriöseren südlichen Teil mit den kaiserlichen Zimmern und religiösen Gebäuden. Die Straße Cardo begann am Nordtor und führte zum Peristyl - dem von Arkaden umgebenen Hauptplatz, der sich vor den kaiserlichen Zimmern befand. Auf der linken Seite des Peristyls ließ der Kaiser sein Mausoleum erbauen, heute die Kathedrale des Heiligen Domnius. Auf der rechten Seite des Peristyls befanden sich drei Tempel, von denen nur der Jupiter Tempel erhalten blieb. Das Peristyl ist heute der Zentrale Ort, an dem das Kulturleben der Stadt stattfindet. Dank der guten Akustik und Erhaltung ist er ein beliebter Ort für die Aufführung von Opernklassikern und altklassischen Literaturwerken. Die Einwohner von Split betrachten das Peristyl als Zentrum ihrer Stadt.

Der Glockenturm der Kathedrale des Heiligen Domnius im Diokletianpalast

Der Vorraum zu den kaiserlichen Zimmern, das Vestibül, schien von außen her ein rechteckiges zu sein, aber von innen her hatte es einen kreisförmigen Grundriss. Verziert mit Nischen mit Statuen und einer großen Kuppel mit Mosaik, wurden aus dem Vestibül die privaten Räume des Kaisers betreten.

Das abfallende Terrain, auf dem der Palast erbaut wurde, bedeutete, dass es Unterschiede im Niveau gab. Um den Boden unter den südlichen Wohnräumen mit dem Rest des Palastes zu ebnen, wurden die Kellerräume errichtet. Sie dienten als Basis für die darüber gebauten kaiserlichen Räume und sind eine getreue Nachbildung von ihnen. Die Kellerräume blieben bis heute sehr gut erhalten und dank ihnen ist es möglich, genau zu rekonstruieren, wie die Kammern des Kaisers aussahen. Heute gelten sie als eine der am besten erhaltenen antiken Komplexe dieser Art auf der Welt. Sie sind offen für Besichtigungen und dienen heute als Ausstellungsraum.

Diokletian abdizierte in 305 und lebte bis zu seinem Tod im Jahr 316 im Palast.
Nach seinem Tod fanden sowohl die Mitglieder seiner Familie als auch die Bewohner von Salona, nachdem die Stadt im 7. Jh. Zerstört worden ist, im ummauerten Palast Unterschlupf.
Im Laufe der Zeit passten die Bewohner den Palast ihren Bedürfnisse an, so dass die Gebäude innerhalb der Mauern, die Stadtmauern selbst und die Türme ihr ursprüngliches Aussehen änderten, aber die Umrisse des Palastes sind bis heute sichtbar. Sogar heute ist es möglich, Restaurants, Geschäfte und Häuser, in denen Menschen immer noch leben, innerhalb der Mauern des Palastes zu finden.

Der Diokletianspalast ist einer der am besten erhaltenen antiken Paläste der Welt. Wegen seiner großen Schönheit, des Erhaltungszustands und seinem enormen historischen Wert wurde der Palast 1979 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Es ist der vollständigste römische Palast auf der Welt.

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Monika Pranjic

13.4.2018
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